Gottesdienst für Groß und Klein am Sonntag, 31. Juli

Eine Strickleiter im Altarraum sorgte für neugierige Blicke bei den kleinen und großen Besucher*innen des Gottesdienstes um 11 Uhr. Wovon träumen Kinder und Erwachsene, wenn die großen Ferien beginnen oder eben einfach mitten im Sommer? Vom Frieden in der Ukraine und davon, dass Gottes Schöpfung bewahrt wird. Vom Ausschlafen und Nichts-Tun. Vom Baden im See und vom Geburtstag feiern. Auf Wolken, Engeln und Sternen aus Papier wurden die Träume festgehalten.

Die Bibel erzählt im 1. Buch Mose, Kapitel 28 von einem Traum, der bis in den Himmel hineinreicht. Gerade hat Jakob seinen älteren Zwillingsbruder um den Erstgeburtssegen betrogen. Jako muss vor dem zornigen Bruder fliehen. Nachts legt er sich auf einem Stein als Kopfkissen schlafen und träumt – von Engeln, die auf einer Leiter zwischen Himmel und Erde auf- und niedersteigen. Ganz oben spricht Gott: Ich will dich segnen und begleiten. Jakob wacht verändert auf. Noch immer ist er von schlechtem Gewissen geplagt. Was die Zukunft bringen wird, weiß er nicht. Seine Situation ist nach wie vor schwierig. Nur eines weiß er: Gott hat versprochen, zu ihm zu halten – trotz allem. Darum richtet Jakob den Stein, auf dem er geschlafen hat, als Denkmal auf. Hier hat Gott ihn gesegnet. „Bethel“- „Gotthausen“ nennt Jakob diesen Ort.

Im Gottesdienst verwandelte sich der Altar mit der Strickleiter darüber für einige Augenblicke  zu „Gotthausen“. Wer wollte, befestigte seine Träume an der Leiter und empfing einen persönlichen Segen für die kommenden Wochen. Als „give away“ gab es eine Segenskarte, die daran erinnert, dass „Gotthausen“ überall sein kann.