Minigottesdienst am 12. Juli 2015

Minigottesdienst – ganz groß: Am Sonntag, 12. Juli, feierten kleine und große Leute miteinander im Tipi des SJR-Lagerplatzes und auf der Wiese davor miteinander Gottesdienst. Nicht nur Schnecki, die sprechende Minigottesdienstschnecke, war erst einmal neugierig zu erfahren, was die Zeltlagerkinder am Wochenende erlebt hatten. Viele Eltern und etliche Familien mit kleineren Kindern ließen sich gerne von der Lagerolympiade und den Gelagen um das Lagerfeuer erzählen. Auch wenn dieses Zeltlagerwochenende ganz entspannt verlief, erinnerte Schnecki daran, dass es auch Ärger geben kann, wenn so viele unterschiedliche Menschen beieinander sind: Mädchen und Jungen, ältere und jüngere, schnelle und langsame. Die Frage, wer was kann und wie gut, kann zu Streit führen. Die Geschichte von dem kleinen schwarzen Vogelmädchen Nerina, die wegen ihres Aussehen von ihren Geschwistern gemieden wird, führte dieses Phänomen anschaulich vor Augen. Als Nerina aber gerade wegen ihrer dunklen Federn die anderen bunten Vogelkinder aus einem Gefängnis befreien kann, spielen die Unterschiede keine Rolle mehr. Von da an spielen alle miteinander: Jeder kann mit dem, wie er ist und was er kann und mag, etwas zur Gemeinschaft beitragen. Wir Menschen sind ebenso auf einander angewiesen und darum miteinander verbunden. Im Spiel auf der Wiese „Der Gordische Knoten“ konnten alle Gottesdienstbesucher das selbst erleben.